Ein Fall für Rosa Fink – Für die Katz & Aus der Puste

Mit dem Kriminalroman Für die Katz“ erscheint am 6. April 2021 der Auftakt meiner neuen humorvollen Cosy Krimireihe im Piper Verlag. Am 6. September folgt der zweite Fall „Aus der Puste“.

Die Krimireihe um Rosa Fink erscheint anders als typische Regio-Krimis in einem überregionalen Publikumsverlag. Im ersten Fall ist die Handlung überwiegend in Wuppertal angesiedelt, in den Folgebänden wird dem Nordseebad Dangast eine größere Bedeutung zukommen. Die Kombination des Lokalkolorits von Wuppertal und Wattenmeer macht zusammen mit den unkonventionellen Kriminalfällen und einer großen Portion Humor den besonderen Reiz der Krimis aus. Lesestoff für alle, die Wuppertal und das Wattenmeer lieben, die gern gemütlich-lustige Krimis lesen, die schräge Charaktere mögen – und ganz besonders für die, auf die das alles zusammen zutrifft.

Mehr Informationen zu den Humorkrimis um Rosa Fink auf meiner Autorinnenwebsite.

Ankündigung Shine Bright

Am 5. Oktober erscheint mein zweiter New Adult Roman unter dem offenen Pseudonym Viola Sanden bei Piper Digital – wieder als E-Book und als Taschenbuch. Ausführliche Infos dazu sind auf meiner Autorinnen-Website Viola Sanden zu finden.

Shine Bright | Roman | Viola Sanden

Klappentext

Gegensätze leuchten hell: Aylin liebt klassische Musik und spielt Klavier. Vince prügelt sich in illegalen Fight Clubs. Nicht die idealen Voraussetzungen für nachbarschaftliche Harmonie im selben Haus – und noch viel weniger für die große Liebe

»Oh Allmächtiger, kann es sein, dass ich gerade meinen Nachbarn belausche? Den Schläger und rücksichtslosen Heimwerker?«

Rücksichtslos, unverschämt und attraktiv: Vince ist genau der Typ Mann, von dem Aylin sich möglichst fernhalten möchte. Sollte gelingen, denn von seiner Seite aus besteht keinerlei Interesse an dem sanften Rehauge, das neuerdings eine Etage unter ihm wohnt. Vince ist viel zu sehr mit Koks und Schlägereien beschäftigt. Und dann ist da noch dieser unangenehme Neonazi, der eine Rechnung mit ihm offen hat. Ausgerechnet jetzt funkt Aylin dazwischen – und plötzlich hofft Vince darauf, dass  er sein Leben nicht komplett vor die Wand fährt. Aber die Feinde in der rechten Szene werden schon bald zu einer ernsten Bedrohung – nicht nur für ihn.

Shine Bright: Krav Maga und MMA im neuen New Adult Roman von Viola Sanden

Ging es in Playground Chess um den Reiz des (Schach-)Spiels mit dem Unbekannten, gibt Shine Bright Einblicke in bedrohliche Subkulturen der rechten Kampfsportszene. Leser/innen erwartet sportliche Action (Krav Maga und Mixed Martial Arts), Dramatik, Spannung – und eine prickelnde Liebesgeschichte um die Hauptfiguren Aylin und Vince, zwei Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Doch Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und beide möchten ihre dunkle Vergangenheit hinter sich lassen. Aylin ist auf einem guten Weg, aber Vince fährt sein Leben weiter vor die Wand. Werden sie es gemeinsam schaffen?

Ich nutze zur Abgrenzung von meinen Kinderbüchern für Liebesromane im Genre „New Adult“ ein offenes Pseudonym. Wie auch in meinem ersten Roman ist mit der Liebesgeschichte ein besonderes Thema verbunden. In „Playground Chess“ war es das Schachspiel, in „Shine Bright“ geht es um Kampfsport und Bedrohungen aus der rechten Szene.

Bei der Recherche für meinen im Jahr 2018 angesiedelten Roman habe ich mich intensiv mit den Verfassungsschutzberichten des Landes NRW, der Kampfsportart Mixed Martial Arts (MMA) und dem Nah-bzw. Kontaktkampf Krav Maga beschäftigt. Realistisch und auf Tatsachen beruhend dargestellt sind illegale Kampftreffen in Deutschland sowie die mit einem Verbot belegte verfassungsschutzrechtlich bedenkliche Kampfsportveranstaltung Kampf der Nibelungen. Handlung und Figuren sind jedoch frei erfunden.

Seit dem 15. August kann Shine Bright als Taschenbuch für 12,- € und als E-Book für 4,99 € im Buchhandel und online vorbestellt werden.

Reimerleien als Buch

Die Reimerleien aus dem Reimerlei-Blog habe ich in Buchform gebracht.
Das war eine Art Rettungsaktion, bevor sie ausgelagert wurden. Auf der Website gab es einige Umstrukturierungen, der die meisten Reimerleien leider zum Opfer gefallen sind. Aber nun leben sie als Büchlein weiter.

Kindle-Unlimited-Nutzer können die Reimerleien als E-Book für sagenhafte 0,00 Euro auf den Reader laden, regulär kostet es 2,99 Euro. Das E-Book ist exklusiv nur bei Amazon erhältlich, und zwar hier.

Das Taschenbuch für 8,99 Euro ist im Unterschied zum E-Book ab Ende Juli überall bestellbar, wo’s Bücher gibt. Das heißt, das gedruckte Buch „Reimerleien“ mit der ISBN 9783748575238 kann sowohl online als auch in jeder Buchhandlung bestellt werden, ob direkt im Epubli-Shop, bei Amazon, Hugendubel, Thalia, Buchhandel.de, Buchkatalog.de oder Weltbild.


Gewidmet habe ich die
Reimerleien – Heiteres in Vers und Reim meiner Mutter, die Gedichte ebenfalls sehr liebte und auch selbst wunderbar gereimt hat. Drei ihrer Gedichte sind in dem Büchlein enthalten, und ich weiß, dass sie sich dort, wo sie jetzt ist, darüber freuen wird, ihr „Amore Criminale“, „Lustig ist die Jägerei“ und „Eichhörnchens Rettung“ gedruckt zu sehen.


Kylies Laufbuch

Kaffeekasse leer? Geschenkt ist doch ein fairer Preis, der vielleicht motiviert, mal reinzublättern in die Laufgeschichten. Mit E-Books ist das ja alles trotz Buchpreisbindung möglich. Und in Kylies TRY RUNNING IN MY SHOES Blog war ja auch alles gratis. Da dort aber in letzter Zeit immer irgendwelche von mir nicht bestellte Werbung aufpoppte und alles nur noch unaktualisiert vor sich hindümpelte, ist das Ganze nun ein nicht mehr öffentlicher Privatblog.

Im Amazon Kindle Unlimited Abo kostet das Laufgeschwätz in 42 Episoden nichts. Und ohne Abo nur 99 Cent.

Ach ja, den Klappentext habe ich auch noch mal aktualisiert, so finde ich ihn jetzt aussagekräftiger.

Von dem vermutlich längsten Anlauf aller Zeiten, die vier Stunden im Marathon zu knacken, auch davon wird in diesem Buch berichtet. Allerdings schweift Kylie Cat, die weder sich selbst noch ihre läuferischen Ambitionen allzu ernst nimmt, immer mal wieder meilenweit ab vom Weg, der nie das Ziel war. Und so geht es zwar ums Training, um Sechserschnitte, Volksläufe, Marathonpläne und Eisenmangel, aber auch um andere, ebenso wenig weltbewegende Ereignisse, die mit dem Laufen nur am Rande zu tun haben. Nebenbei erhält die geneigte Leserschaft erstaunliche Einblicke in die längst vergangene Epoche der goldenen 2000er, als eine simple Stoppuhr mitunter das Höchstmaß an technischer Laufausrüstung darstellte.

Crashkurs DaF fürs Ehrenamt

Draußen schönster Frühling, drinnen ein gutes Dutzend Freiwillige, die sich trotz verlockender Sonne weiterbilden. Am Wochenende! Freitag und Samstag! Und an beiden Tagen vollzählig – auch am zweiten Kurstag fehlte bei prächtigstem Wetter niemand. Bestimmt lag dieser Eifer nicht an der Teilnahmebestätigung, die am Schluss verteilt wurde und die im Grunde – ohne das abwertend zu meinen – allenfalls so eine Art Jodeldiplom ist. Sondern es passte einfach alles super zusammen: ein gutes Dutzend motivierter Kursteilnehmer_innen, eine sympathische Dozentin und natürlich ein äußerst interessantes Thema: Deutsch als Fremdsprache, kurz DaF.

Nun kann man in einem zweitägigen Wochenendkurs nicht mal eben schnell DaF umfassend vermitteln, das dürfte jedem klar sein. War auch nicht das Ziel dieser Weiterbildung, die sich an Leute wie mich richtet. Menschen jeden Alters, die sich der Herausforderung stellen, Geflüchteten Grundlagen der deutschen Sprache zu erklären, ohne die dafür erforderliche Ausbildung zu haben. Dabei bin ich vor anderthalb Jahren ja auch schnell an meine Grenzen gestoßen. Selbst seine Muttersprache gut in Wort und Schrift zu beherrschen bedeutet nämlich noch lange nicht, Deutsch als Fremdsprache systematisch lehren zu können. In der Rolle als Unterstützerin bei Behördengängen und den verschiedensten Dingen des Alltags fühlte ich mich kompetent und konnte wirklich helfen, nicht aber als Deutschlehrerin. Da musste ich schon bei der Regel zur richtigen Verwendung von „sein“ und „haben“ und des Genus feststellen: Ich kann das, aber ich kann selbst elementare Grammatikregeln nicht begreiflich machen und ich habe auch keine Ahnung von den verschiedenen Methoden der Vermittlung. Wortschatzarbeit, Phonetik … das macht man nicht alles mal locker aus der Hüfte, nur weil man des Deutschen ganz gut mächtig ist.

Ich war darum froh, dass alle meine neuen syrischen Bekannten recht schnell Plätze in regulären Kursen erhielten. Zur Überbrückung organisierte ich Deutschstunden bei anderen Ehrenamtlern, die wenigstens einen pädagogischen Hintergrund hatten. Was man nicht kann, sollte man besser lassen …, singt schon der feine Herr Alligatoah – und da hat er recht. Aber ich dachte mir immer, wenn du irgendwann viel Zeit hast, dann frischt du dein verstaubtes Grammatikwissen wieder auf, dann bildest du dich mal weiter. Ich sah mich schon als betagte Seniorstudentin in der Uni Vorlesungen besuchen, aber bis dahin dauert’s ja doch noch etwas … wer weiß, was dann ist …

Als ich dann über die Facebook-Gruppe Willkommental von dem Angebot dieses Weiterbildungs-Crashkurses in Wuppertal erfuhr, meldete ich mich spontan an. Und so kam es, dass ich gestern und heute in einem sehr hübschen Kursraum der Villa Media (freundlicherweise kostenlos für die gute Sache zur Verfügung gestellt, wofür ich mich hier herzlich bedanke!) saß – nein, leider nicht in der Cocktailbar, sondern nebenan. In der Gruppe gab es mehrere pensionierte Lehrer_innen, zwei junge Lehrerinnen, gerade mit dem Studium fertig, aber ohne DaF-Spezialwissen, und Leute aus ganz anderen Berufen. Wir alle hatten eine Gemeinsamkeit, nämlich das Engagement für Geflüchtete. Angesichts der vielen deprimierenden Hassäußerungen in den sozialen Netzwerken und im realen Leben tat es total gut, zu sehen: Mensch, es geht doch auch anders. Da sind ja ganz viele, die nicht alles negativ bewerten, die Freundschaften geschlossen haben mit Geflüchteten und die fremde Kulturen als Gewinn und nicht als Bedrohung empfinden.

Und wie so ein Gewinn aussehen kann, zeigte unsere Dozentin Nasanin, geboren in Afghanistan. Als sie drei Jahre alt war, flüchtete ihre Familie – Vater, Mutter, vier ältere Schwestern und sie als jüngstes Kind – nach Deutschland. Und heute unterrichtet Nasanin Deutsch als Fremdsprache, ist Dozentin und engagiert sich im Verein Deutsche Sprache e.V. Ich bin mir sicher, dass ganz viele Kinder, deren Familien in den letzten Jahren wegen Krieg, Terror und Verfolgung nach Deutschland geflüchtet sind, ebenfalls die Chance auf Integration, Bildung und eine gute Ausbildung nutzen werden – wenn wir alle dabei helfen, ihnen diese Chance zu geben! Was die Sprache anbelangt, haben es die Kinder natürlich deutlich leichter als Erwachsene, sie lernen schnell und ganz anders, als ihre Eltern. Für die meisten Erwachsenen bedeutet das Deutschlernen harte Arbeit und eine ungeheure Leistung, vor allem für Menschen, die eine anderere Schrift benutzen. Nasanin zeigte uns anhand zweier Übungen in ihrer Muttersprache Dari, einer afghanischen Variante des Persischen, wie schwierig es ist, sich Wörter und dazu noch fremdartige Buchstaben einzuprägen. Diese Leistung, eine neue Sprache UND eine neue Schrift zu erlernen, müssen viele Geflüchtete aus dem arabischen Sprachraum vollbringen. Andere sind komplette Analphabeten ohne Schulbildung oder können kaum schreiben und lesen, weswegen die Alphabetisierung auch Kursthema war.

Es war ein kurzweiliges, lehrreiches und sehr praxisorientiertes Weiterbildungsangebot, das mir Ende 2015, als ich ca. 3 Monate „Plötzlich Deutschlehrerin“ war, sehr geholfen hätte. Schade, dass die Mühlen des BAMF dann doch auch hier so langsam gemahlen haben und es das Angebot erst seit einem halben Jahr gibt. Dies war einer der letzten Termine. Danach gilt es wieder, neue Fördermittel für das Projekt zu beantragen.  Ich hoffe und wünsche sehr, dass sie bewilligt werden.