Jagdgelüste

(Quelle: Wikimedia)

 

 

 

 

 

 

 

Wie mancher weiß, ereilt die Brunft
nicht nur im Wald das Schalenwild
denn wider jegliche Vernunft,
auch Herbert dies und jenes schwillt.

Erschien ihm in der Nacht gar hold
sein Weib, das tags recht mager deuchte,
farbloses Haar leuchtete Gold,
weswegen er vor Wonne keuchte.

Und ihr versprach, sie zu verwöhnen,
nie mehr sollt‘ sie im Bette frieren.
Doch Herberts raubtierhaftes Stöhnen,
tat seine Frau nur wenig inspirieren.

Verfasst für das Gedichtespiel November 2011 aus den Vorgaben:
Vernunft – Gold – verwöhnen – frieren – mager