Macho mio

Liebes Katerchen im schwarzen Felle

Macho * 12/ 2000 † 16.09.2011

viele Namen hab‘ ich Dir gegeben,
hingerafft, ganz eilig, auf die Schnelle,
haute es Dich raus aus diesem Katzenleben.

Und Du bist nicht mehr, Du lustiger Machito,
den ich gern Konstantinopel nannte.
Schluss, vorbei und aus. Finito.
Als ob er im Spurt gen Himmel rannte …

Macho mio, Katris, liebstes Katertier
eben strichst Du mir noch um die Beine
hast gemaunzt. Und jetzt schon fehlst Du mir.
Ich bin traurig, wenn ich auch nicht weine.

Denn noch bist Du mir ja viel zu nah,
kann ich diesen Unglückstag nicht fassen,
diesen Morgen, an dem es so schnell geschah.
Total plötzlich hast Du uns verlassen.

Macholino, rund und etwas wohlgenährt
immer lustig, ständig einen Riesenappetit,
lebtest Du Dein Katzenleben unbeschwert,
bis vorhin. Als ob man einen Stecker zieht.

War es das Herz, traf Dich der Schlag?
Was es auch war, es brauchte nur Sekunden.
Beim Start in Deinen sonnigwarmen Katertag,
bist Du, Machito, aus der Welt verschwunden.

Vielleicht wirst Du woanders Mäuse jagen,
und hast ein schönes Plätzchen reserviert
im Katzenparadies, anmutig wie in jungen Tagen,
im weiten Himmel, der kein Tier jemals verliert.

Grüß mir die andern, solltest Du sie sehen,
wer weiß, wem Du begegnest in der Ewigkeit.
Ich streichle Dich und lasse Dich in Frieden gehen.
Es war zu früh. Und doch: Es war soweit.

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