Gewollt und nicht gekonnt

Es sitzt der Fuchs, es dampft der Kopf,
was ist er doch für’n armer Tropf.
Er soll was reimen, das Herzen bricht –
Stroh zu Gold – und kann es nicht!

Unrein, rein und Assonanz
verwirren ihn am Ende ganz.
Klingend oder stumpf –
Fuchs wird es ganz dumpf.

Übergehend, überschlagend –
Fuchs verzweifelt lauthals klagend.
Darum reimt er halt kreuzbrav
A b a b  wie ein Schaf.

Hohe Dichtkunst ist das nicht,
wohl noch nicht mal ein Gedicht.
Immer gleiches, Herz auf Schmerz
Doch egal, ist nur Kommerz!

Fuchsgedicht 2010 für Dichterwettbewerb von Spee

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